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Akustik & Ruhe

Kommunikation ist das A und O im Büro. Aber nur wenn sie nicht stört.

Im Büro findet heute ein ständiger Wechsel zwischen konzentriertem Arbeiten und kommunikativem Austausch statt. Man arbeitet kreativer, aber auch intensiver und meistens in Teambüros. Da der Großteil der modernen Bürolandschaften mit Beton, Glas und Aluminium gestaltet ist, bieten sie nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine gedämpfte Atmosphäre.

Ob große oder kleine Büros, am meisten stört es, wenn andere sprechen. Dabei spielt nicht allein die Lautstärke eine Rolle, sondern auch die Verständlichkeit der Sprache. Je mehr Informationen man unfreiwillig mithört und je komplexer die Denkarbeit ist, die man leisten muss, umso eher wird sich die Leistung reduzieren. Das kann schon bei niedrigem Schallpegel der Fall sein.

Lärm als subjektiver Störfaktor

  • Art der Beschäftigung: vorwiegend geistige Arbeit ist störanfälliger als vorwiegend körperliche
  • Frequenz: je höher die Frequenz, desto störender ist der Schall, das gilt bis etwa 6000Hz
  • Schalldruckpegel: je stärker der Schall, desto störender
  • Einwirkungsdauer: je länger die Einwirkungsdauer, desto störender
  • Zeitlicher Verlauf: an- und abschwellende Schallereignisse stören mehr als gleichmäßige
  • Augenblickliche Leistungsdisposition: Ermüdete und Kranke fühlen sich stärker gestört als Ausgeruhte und Gesunde
  • Innere Einstellung: unfreiwillig Beschallte fühlen sich stärker gestört als Lärmverursacher

Schallschutz im Büro

Als angenehm wird die Akustik im Büro meistens dann empfunden, wenn störende Geräusche reduziert sind und man selbst nicht das Gefühl hat, andere zu beeinträchtigen:

  • Stimmen und Arbeitsgeräusche werden nicht von einem Arbeitsplatz zum anderen übertragen oder sind zumindest so leise, dass sie nicht stören
  • Am Arbeitsplatz kann man problemlos vertrauliche Gespräche oder Telefonate in gedämpftem Tonfall führen
  • Geräusche, die außerhalb des Büroraums entstehen, sowie Geräusche von technischen Geräten im Büro werden an den Arbeitsplätzen nicht als störend wahrgenommen

Akustische Büroraumplanung

Bei der akustischen Raumplanung kommt es vor allem darauf an, die Akustik an die moderne Arbeitsweise anzupassen und für jeden Arbeitsplatz entsprechend seiner Nutzung optimale Bedingungen zu schaffen.

Akustisch wirksame Gegenmaßnahmen:

  • flexible, schallabsorbierende Stellwandsysteme
  • schallabsorbierende Deckensysteme
  • akustisch wirksame Bodenbeläge
  • schallschluckende Akustikbilder
  • mikroperforierte Akustikfronten
  • schalldämpfende Wand- und Deckenabsorber
  • stoffbezogene Schrankrückwandabsorber